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Verlagsprogramm zu Kunst, Gesellschaft und Gesundheit

Die Bearbeitung traumatischer Erfahrungen in der Kunsttherapie

Patricia Sholl: Die Bearbeitung traumatischer Erfahrungen in der Kunsttherapie

Patricia Sholl
Ein Bild menschlicher Verletzlichkeit: 
»Ich bin eine Gestalt aus einem noch zu schreibenden Roman« (Fernando Pessoa)

2018
100 Seiten

In der Reihe:
Schriften zur kunstorientierten Praxis aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg
HPB University Press

Wir sind alle eine Gestalt aus einem noch zu schreibenden Roman, so wie unsere Identität als Individuum in der permanenten Beziehung mit dem und/oder zum Anderen entsteht. Das ICH, das in unserer Wahrnehmung (als auch in der Wahrnehmung des Anderen) wurzelt, ist an der Grenze zwischen dem Innen und dem Außen angesiedelt.
Wie ein kleines Kind, das im Spiegelbild seinen eigenen Körper als eine ganzheitliche Einheit und Gestalt entdeckt und mit der es sich identifiziert, vergessen wir oft, dass wir nicht wirklich uns im Spiegel (letztlich in den Augen der Anderen) sehen, sondern eben nur unser Bild: eine Gestalt, die sich in einem Ort außerhalb unserer selbst befindet: im Spiegel. Trotzdem ermöglicht dieses Bild im Spiegel die Wahrnehmung eines ICH : das sich gerade aus der Spaltung zwischen einem Ich und dem Anderen entwickelt und als der unmittelbare Anblick des Ichs als ein anderes im Spiegel ist.
Diese Masterarbeit berichtet über den Ausbildungsprozess einer beruflichen Identität als Kunsttherapeutin, über die Trauma-Aufarbeitung und Selbstentwicklung von Klienten anhand zweier Beispiele kunsttherapeutischer Behandlung von Kindern, und sie setzt sich mit der Frage auseinander, ob traumatische Erfahrungen überhaupt durch Phantasie, gestalterische Mittel und Spiel angemessen bewältigen werden können.

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Resonanz auf Abruf?

Lea Lindmeier  Künstlerische Intervention für Unternehmen

Beziehungsqualitäten im Zeitalter unbegrenzter Möglichkeiten.
Lotta Siebert

2018
72 Seiten

In der Reihe:
Schrifen zur kunstorientierten Praxis aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg
HPB University Press

Die vorliegende Arbeit stellt sich die Frage, ob die mit der modernen Gesellschaft einhergehende Flut an Möglichkeiten Auswirkungen auf die Beziehungsqualitäten des Menschen hat. Sie untersucht, wie es einem Menschen ergeht, der maßgeblich erwartet beinah alle Bedürfnisse jederzeit befriedigt zu bekommen. Mit kritischem Blick hinterfragt die Autorin, ob die derzeitige Tendenz der permanenten Verfüg- und Erreichbarkeit tatsächlich zu einer Steigerung der Lebensqualität des Menschen führt. Hierfür zitiert sie verschiedene Stimmen, die in Konzepten von Freiheit nicht nur ein Potenzial zur individuellen Entfaltung sehen, sondern in seiner uferlosen Zugänglichkeit auch eine Gefahr von Entfremdung ausmachen. Anhand einer Gegenüberstellung der Theorien des Soziologen Hartmut Rosa und des Philosophen Byung Chul-Han erarbeitet die Autorin Lösungsvorschläge und Strategien – trotz der inflationären Ablenkungsmöglichkeiten des gegenwärtigen Zeitgeschehens – um resonanzfähig zu bleiben und sich selbstwirksam auf die eigene Umwelt beziehen zu können.

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Künstlerische Intervention im Unternehmen

Lea Lindmeier  Künstlerische Intervention für Unternehmen

Förderung von kreativem und innovativem Denken und Handeln bei jungen Auszubildenden und Studenten mit dem Ziel einer erfolgreichen Führungs- und Unternehmenskultur
Lea Lindmeier

2017
76 Seiten

In der Reihe:
Schrifen zur kunstorientierten Praxis aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg
HPB University Press

Mit der vorliegenden Arbeit stellen wir eine weitere Abschlussarbeit aus dem Studiengang „Expressive Arts in Social Transformation“ (EAST) vor, die intermediale künstlerische Praxis auf das Praxisfeld der Unternehmens- undFührungskultur überträgt. Wie können künstlerische Interventionen im Wirtschatskontext angesetzt werden? Welchen Prämissen muss künstlerisches Handeln in Unternehmen folgen, damit kreatives und innovatives Denken gefördert werden und damit zukunPsfähiges Handeln entwickelt werden kann?

In insgesamt sechs Interviews mit Geschätssführern und Künstlern sowie durch eigene künstlerische Aktionen gewonnene Erkenntnisse thematisiert die vorliegende Arbeit ausführlich die Randbedingungen einer kunstanalogen Arbeit im Unternehmenskontext. Eine Sammlung von Handlungsoptionen für Phasen des künstlerischen Schaffens gibt Anhaltspunkte, wie in der künstlerischen Arbeit möglicherweise Kompetenzen entwickelt werden können, die einen förderlichen Einfluss auf Entscheidungssituationen und Innovationsprozesse haben können.

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Kunst an der Schwelle

Social Artrepreneurship

Parameters for Conceptualizing and Realizing a Sustainable Arts Education Organization
Narges Shafeghati

2017
80 Seiten

In der Reihe:
Schrifen zur kunstorientierten Praxis aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg
HPB University Press

This text introduces the term "Social Artrepreneurship" in the context of artistic venture creation and management in the social sector. It introduces educational methods of the Expressive Arts approach in applied artistic social work, and compares these methods with present-day research about entrepreneurship education in arts education programs. Utilizing a case study of an individually developed Social Artreprise concept, the text explores possibilities for working with the Expressive Arts in an entrepreneurial frame. The aim is to gain a deeper understanding of how to further conceptualize and develop Social Artrepreneurship. To achieve this goal, the author conducted an interview regarding the concept with successful artist and artistic social entrepreneur Aaron Shneyer. Conjoining the results from various sources involving theory, vision, and practice, this work reveals a helpful set of guidelines for the process of future venture creations incorporating the Expressive Arts.

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Video Art for Adolescents and Young Adults in Psycho-Oncology

Video Art for Adolescents and Young Adults in Psycho-Oncology

An Exploratory Research
Regine Gillmann

2017
140 Seiten

In der Reihe:
Schrifen zur kunstorientierten Praxis aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg
HPB University Press

This qualitative research study explores the experiences of engaging with video diary and video art as means for creative expression, with the aim to investigate if these digital methods could be considered as possible tools to be implemented in art therapy for adolescents and young adults (AYA) within the context of psycho-oncology.

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Wie entsteht Poesie

Wie entsteht Poesie?

Intermedialität am Beispiel der Dinglyrik Rainer Maria Rilkes.
Cosima Stermann

2017
72 Seiten

In der Reihe:
Schrifen zur kunstorientierten Praxis aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg
HPB University Press

Wie entsteht Poesie? Auf welche Weise vermischen und/ oder befruchten sich die verschiedenen Künste in den Neuen Gedichten Rainer Maria Rilkes? Das Dichterische bzw. das sprachliche Idiom des PoeIschen wird am Beispiel der Neuen Gedichte „Abendmahl“, „Der Ölbaum-Garten“ und „Magnificat“ von Rainer Maria Rilke, auch unter dem Namen Dinggedichte bekannt, unter intermedialen, d.h. bildnerischen, musikalischen und performaIven Gesichtspunkten untersucht.

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Kunst an der Schwelle

Kunst an der Schwelle

Künstlerische Begleitung in Übergangs- und Schwellensituationen
Sabine Rave

2017
72 Seiten

In der Reihe:
Schrifen zur kunstorientierten Praxis aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg
HPB University Press

Die Schriftenreihe zur kunstorientierten Praxis in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg soll einen Einblick in die Philosophie und das Profil der Stundiengänge des Departments geben. In ihr werden sowohl ausgewählte Bachelorarbeiten aus dem Studiengang „Expressive Arts in Social Transformation“ (EAST) wie auch ausgewählte Masterarbeiten aus den Studiengängen „Kunstanaloges Coaching“ und „Intermediale Kunsttherapie“ veröffentlicht.

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Komplementäre künstlerische Strategien - Ein Handbuch für Künstlerinnen, Berater und Multiplikatoren in Veränderungsund Bildungsprozessen

Grundlagen und Konzepte
Mirjam Strunk / Sandra Freygarten

2017
180 Seiten

In der Reihe:
Transformation / Band 3
HPB University Press

In Zeiten von kreativen Beratungspraktiken, künstlerischen Interventionen in Unternehmen, Design- und Visual Thinking in Managementprozessen, sowie Artistic Research Projekten an Hochschulen suchen Verantwortliche nach neuen Formaten, die Lösungsstrategien in Entwicklungs-, Veränderungs- und Bildungsprozessen in Wirtschaft und Wissenschaft generieren und eine Alternative zu standardisierten und berechenbaren Verfahrensweisen bilden. Statt einer neue Methode oder Theorie, zeigt dieses Buch ein Spektrum konkreter Vorgehensweisen für Beraterinnen und Coaches, Pädagoginnen und Multiplikatoren, Führungskräfte und Künstler. Ein Buch der Praxis, das seinen Lesern eine „Handlungs-Sammlung“ bietet, aus der komplementäre künstlerische Strategien individuell zu wählen, frei zu kombinieren und anliegenspezifisch in außerkünstlerische Felder zu transferieren sind. Darüber hinaus stellt diese Veröffentlichung Kernfragen für die Konzeption, Gestaltung und Reflexion künstlerischer Prozessbegleitungen und kunstanaloger Beratungssettings zur Verfügung.

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Transformation - Künstlerische Arbeit in Veränderungsprozesse

Transformation - Künstlerische Arbeit in Veränderungsprozessen

Grundlagen und Konzepte
Hannes Jahn / Peter Sinapius

Erscheint 2016
180 Seiten

In der Reihe:
Transformation / Band 1
Herausgegeben von Hannes Jahn
HPB University Press

Der Sammelband vereinigt Aufsätze zur künstlerischen Arbeit in sozialen, individuell-gesundheitlichen und organisationalen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. Er bezieht sich dabei sowohl auf die aktuelle Theoriebildung in künstlerisch-wissenschaftlichen Disziplinen, als auch auf systemisch begründete Konzepte einer künstlerischen Praxis.
Die wissenschaftliche Fundierung einer künstlerischen Veränderungsarbeit, bei der performative und handlungsorientierte Aspekte im Vordergrund stehen, ist der jüngeren Theoriebildung in den Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaften zu verdanken. Aus dieser Perspektive sollen mit dem hier vorliegenden Buch erstmals die Eckpunkte einer künstlerischen Arbeit in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen theoretisch systematisiert und auf unterschiedliche Praxisfelder bezogen werden.

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Transformation - Kunstvermittlung für Menschen mit Demenz

Transformation - Kunstvermittlung für Menschen mit Demenz

Kernpunkte einer Didaktik
Michael Ganß / Sybille Kastner / Peter Sinapius

2016
192 Seiten

In der Reihe:
Transformation / Band 2
Herausgegeben von Hannes Jahn
HPB University Press

Mit dem vorliegenden Band wird ein bereits an zahlreichen Museen erprobtes Modell für eine sinnesorientierte Kunstvermittlungspraxis für Menschen mit Demenz vorgestellt. Es ist Ergebnis einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie zur Frage, wie die Kunstvermittlung im Museum Menschen mit Demenz individuelle und kollektive Erfahrungen ermöglichen kann, die an ihren spezifischen Potentialen anknüpfen. Ziel ist es, die kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe alterserkrankter Menschen zu fördern und zur Verbesserung ihrer Lebensqualität, Handlungskompetenz und sozialen Integration und damit zur Vermeidung drohender Isolation und Vereinsamung beizutragen. Das Museum ist als sozialer und kultureller Erfahrungsraum für Menschen mit demenziellen Veränderungen besonders gut geeignet, da die ästhetischen Qualitäten von Kunst sich nicht in erster Linie kognitiv und sprachlich vermitteln, sondern vor allem über das sinnliche und emotionale Erleben.

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Wissenschaftliche Grundlagen der Künstlerischen Therapien

Harald Gruber, Gabriele Schmid, Peter Sinapius und Rosemarie Tüpker

Die Publikationsreihe "Wissenschaftliche Grundlagen der Künstlerischen Therapien" ist ein Forum für den wissenschaftlichen Dialog über zentrale Themen und Begriffe der therapeutischen Praxis mit dem Ziel einer den vielfältigen kunsttherapeutischen Ansätzen und den damit verbundenen heterogenen Begriffsbildungen übergeordneten Theoriebildung.

Die einzelnen Bände der Publikationsreihe sind jeweils auf einen thematischen Schwerpunkt ausgerichtet. Mit der Zusammenführung von Sichtweisen und Konzepten aus der Kunsttherapie und ihren Bezugswissenschaften sollen die einzelnen Bände dazu beitragen für das mehrdimensionale und komplexe Geschehen in den Künstlerischen Therapien eigene, fachspezifische Darstellungsformen und Begründungen zu entwickeln und dafür eine gemeinsame Sprache zu finden.

Bisher erschienene Bände der Buchreihe

Grundlagen, Modelle und Beispiele kunsttherapeutischer Dokumentation

Grundlagen, Modelle und Beispiele kunsttherapeutischer Dokumentation

Band 1: Sinapius, P., Ganß, M.
(2007): Grundlagen, Modelle und Beispiele kunsttherapeutischer Dokumentation.
Frankfurt am Main: Verlag Peter Lang

 

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„Ich seh dich so gern sprechen“ – Sprache im Bezugsfeld von Praxis und Dokumentation künstlerischer Therapien

Ich seh Dich so gern sprechen

Band 2: Ganß, M., Sinapius, P., de Smit, P.
(2008): „Ich seh dich so gern sprechen“ – Sprache im Bezugsfeld von Praxis und Dokumentation künstlerischer Therapien.
Frankfurt am Main: Verlag Peter Lang

 

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Bildtheorie und Bildpraxis der Kunsttherapie

Bildtheorie und Bildpraxis in der Kunsttherapie

Band 3: Sinapius, P., Wendlandt-Baumeister, M., Niemann, A., Bolle, R.
(2010): Bildtheorie und Bildpraxis der Kunsttherapie.
Frankfurt am Main: Verlag Peter Lang

 

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Das Dritte in Kunst und Therapie

Das Dritte in Kunst und Therapie

Band 4: Sinapius, P., Niemann, A.
(2011): Das Dritte in Kunst und Therapie.
Frankfurt am Main: Verlag Peter Lang

 

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Artistic Research in Applied Art

Artistic Research in Applied Art

Spezifisches und Unspezifisches in den Künstlerischen Therapien

Spezifisches und Unspezifisches in den Künstlerischen Therapien

Intermedialität und Performativität in den Künstlerischen Therapien