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Verlagsprogramm zu Kunst, Gesellschaft und Gesundheit

Schreiben von Hand als Prozess intermedialer Transformation

In der Reihe: Schriften zur kunstorientierten Praxis aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg
Band 13

HPB University Press
ISBN: 9783754128824

Zusammenfassung

Die vorliegende Bachelorarbeit zum Schreiben von Hand basiert auf der beobachteten Annahme, dass der handschriftliche Schreibprozess innerhalb des Wechselwirkungsgefüge eines Triptychons aus künstlerischen, gesellschaftlichen und individuellen Einflüssen agiert. Zur Verdeutlichung dieses dreiteiligen Gefüges führt die Bachelorarbeit zur Entwicklung eines Modells des Schreibens von Hand hin. Anhand von verschiedenen Definitionen und Forschungsbereichen, die als Resultat einer analytischen Literaturarbeit zusammengefasst sind, wird die Betrachtung des Schreibens von Hand aufgebaut. Über eine Einführung ins Forschungsfeld, die Geschichte der Schrift und ihre Verwandtschaft mit dem Schrifterwerb bei Kindern, die Erörterung eines EAST-Ansatzes (Expressive Arts in Social Transformation) und der dazugehörigen Schlüsselkompetenzen, sowie dem Ansatz des Schreibens als Kunst werden Grundlagen geschaffen, die anschließend im Hauptteil mit der triptychalen Struktur des Schreibens von Hand verknüpft werden. Außerdem werden zentrale Aspekte des EAST-Ansatzes auf die Beobachtungen zum Schreibprozess transferiert. Dies geschieht unter anderem durch Ergebnisse, die in der empirischen Forschung mithilfe eines Fragebogens generiert wurden. Die Probanden* beantworteten den Fragebogen handschriftlich, reflektierten also aus einem Schreibprozess heraus über die Thematik. Aus einer Erläuterung des entworfenen Modells heraus wird versucht, die Komplexität des Schreibens von Hand aufzuklären, was auf den zuvor erarbeiteten Grundlagen aufbaut. Ebenfalls Teil der Arbeit ist eine Diskussion des Vorgehens inklusive persönlicher Reflektion, sowie ein Ausblick auf mögliche weiterführende Fragestellungen.

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Die Wirksamkeit von Storytelling im Teilbarmachen von Erfahrungen

Judith Ludwig (2020)

In der Reihe: Schriften zur kunstorientierten Praxis aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg
Band12

HPB University Press
ISBN 9783753173290

Zusammenfassung 

Mit Hilfe von Geschichten teilen wir uns mit, sie sind der Versuch, mir selbst und anderen etwas mitzuteilen, etwas zu teilen über mich. Denn Geschichten sind immer an ein Du gerichtet – auch wenn dieses Du imaginär in unseren Köpfen sitzt.So entsteht beim Storytelling eine Form narrativen Wissens, das erfahrbar und sichtbar macht, wie es ist, eine bestimmte Erfahrung gemacht zu haben. Dieses Wissen liegt jenseits der Semantik: Die Bedeutung der Geschichte liegt in ihrem Klang, im Rhythmus, im Erzählbogen; sie ist nicht nur semantisch, sondern sinnlich. Es ist ein Erfahrungswissen, das in erzählerischer poetischer Sprache seinen Ausdruck findet. Diese Erfahrung passiert beim Storytelling nicht nur zwischen dem Schreibenden oder Erzählenden und dem Textkörper, sondern auch zwischen den Lesern, die am Text teilnehmen. Und in diesem Akt des Teilens und Teilhabens der Erfahrung, der durch Resonanz vollzogen wird, kommt es zur Erkenntnis, die nicht nur ein Erkenntnisgewinn des Schreibenden ist, sondern auch der „Leser“: Mit ihren eigenen inneren Bildern, vorsprachlichen Rhythmen, ihrem Standpunkt und ihrem Blickwinkel entdecken und erforschen sie sich im anderen selbst und entwickeln die Geschichte weiter.

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Expressive Arts Therapy trifft kohäsionsorientiertes Kulturmodell

Gabriele Hennecke (2021)

In der Reihe: Schriften zur kunstorientierten Praxis aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg

HPB University Press
ISBN 9783753165530

Die Bedeutung von Kultur für die therapeutische Begegnung auf der Ebene kultureller Identitätsarbeit

Die vorliegende Arbeit beleuchtet aus der Perspektive der Expressive Arts Therapy die Bedeutung eines kohäsionsorientierten Kulturverständnisses für die therapeutische Beziehung. Das Thema erscheint relevant auf der Ebene kultureller Identitätsarbeit hinsichtlich divergierender und polarisierender Auffassungen von Kultur.
Der performativ geprägte Dialog der Expressive Arts Therapy kann Veränderungsprozesse initiieren, wobei Identität als nicht-lineares Konstrukt vorausgesetzt wird. Im kohäsionsorientierten Kulturmodell findet dies entgegen kohärenzorientierter Bezüge in Form ›Radikaler Individualität‹ seine Entsprechung.


Auf Grundlage der Theorie geht die Autorin innerhalb einer empirisch-qualitativen Pilotstudie der Frage nach, inwiefern sich kulturrelevante Bedeutungszuschreibungen in kunstorientierten Begegnungssituationen innerhalb einer Gruppe syrischer Jugendlicher äußern
und Hinweise für solch Kulturbegriff liefern. Das Ergebnis verdeutlicht, dass aufgrund identifizierter kohäsiver Phänomene das Potenzial für ›Radikale Individualität‹ gegeben ist.
Im Hinblick auf die Möglichkeiten kunsttherapeutisch begleiteter Individuationsprozesse in
kulturellen Kontexten wird nicht nur das Kohärenzparadigma des traditionellen Kulturbegriffs in Frage gestellt.

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Irritation als Methode Collage in der Kunst und Kunsttherapie

Kerstin Hof, Alexandra Hopf, Arne Reimann, Lucia Rainer (2021)

In der Reihe: Wissenschaftliche Grundlagen der Künstlerischen Therapien, Band 9

HPB University Press
ISBN 9783753159300

Die Irritation, verstanden als Wahrnehmung von Brüchen, ist wesentliches Merkmal von Collagen. Sie wird durch das Zusammenführen von Fragmenten aus unterschiedlichen Kontexten hervorgerufen und findet in Collagen eine sichtbare Form. Collagen können aus bildnerischem, poetisch-sprachlichem, klanglich-musikalischem, räumlich- skulpturalem und performativem Material komponiert werden. Mit der Zusammensetzung aus disparatem Material wird sowohl die Abgeschlossenheit eines Werkes in der Kunst aufgebrochen als auch die künstlerischen Genregrenzen erweitert. Die Intermedialität der Collage zeigt sich in der Verknüpfung unterschiedlicher Medien und ihrer jeweiligen Wahrnehmungsmöglichkeiten. Historisch gesehen werden in Collagen neben gesellschaftlichen auch individuelle Themen relevant. Anhand der Praxis des Verfahrens und der Wahl der jeweiligen Materialien und Medien zeigen sich in den Künsten und in der Kunsttherapie spezifische Handlungsformen. Diese werden aus der Perspektive von Expertinnen unterschiedlicher wissenschaftlicher, künstlerischer und kunsttherapeutischer Disziplinen dargelegt. Die Schnittmengen dieser Perspektiven weisen auf collagespezifische Faktoren der Wahrnehmung und Erfahrung. Mit Hilfe der besonderen Qualitäten hinsichtlich Wahrnehmung und Erfahrung werden die Grundlagen der kunsttherapeutischen Wirksamkeit der Collage, wie sie in der Kunstpraxis zu finden sind, nachvollziehbar gemacht.

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Dreierlei Mut – Collagen zur Relevanz von Poesie, Literatur & Schreiben in Gesellschaft & Gesundheit

Hof, Kerstin (2020)

In der Reihe: Transfer, HPB University Press

HPB University Press 2020
ISBN 9783752949711

Zusammenfassung

Diese Publikation bietet eine Konstellation unterschiedlicher Beiträge zur Bedeutung der Poesie, des Schreibens und der Literatur für Gesellschaft und Gesundheit. Sie zeigen aus unterschiedlichen Perspektiven und in verschiedenen Genres poetische Kontexte und Texturen sowie deren Relevanz. Collageartig wechseln sich künstlerische und wissenschaftliche Beiträge mit Essays und Berichten aus der angewandten Praxis des Schreibens als Kunst, des Kreativen Schreibens und der intermedialen Kunst-.Poesie-.Bibliotherapie ab.

Es gibt inhaltliche Relationen der Texte und Texturen, Berührungen und Überlappungen, Oppositionen und experimentelle Kooperationen von Wort und Bild, Versuchsanordnungen und ein gegenseitiges Kommentieren durch Nachbarschaften auf den Buchseiten ebenso wie Perspektivwechsel auf wiederkehrende Themen wie „Demenz“. Dabei ist die Inszenierung dieses Buches nicht in erster Linie zur linearen Rezeption gedacht, sondern lädt als Montage und gestaltetes Fach-Lesebuch zum Mäandern und Co-Kreieren in der Sammlung ein. Sie stellt eine Momentaufnahme dar.

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Teilnehmende Beobachtung in Kunst und Therapie

Tüpker, Rosemarie; Schmid, Gabriele; Gruber, Harald & Sinapius, Peter

In der Reihe: Wissenschaftliche Grundlagen der Künstlerischen Therapien / Band 8

HPB University Press 2020
ISBN: 9783750282575

Zusammenfassung

Die Teilnehmende Beobachtung nimmt im Kontext der Künstlerischen Therapien eine herausragende Stellung ein, insofern sie die therapeutische Praxis aus zwei miteinander verknüpften Perspektiven beschreibt. Sie wird, wie der vorliegende Band zeigt, auf vielfältige Weise verstanden und angewendet. In den Blick genommen werden kann sie mit Hilfe unterschiedlicher theoretischer Anknüpfungspunkte: aus anthropologischer, soziologischer, morphologischer, psychologisch-psychotherapeutischer Perspektive.

Auch aus einer medientheoretischen oder künstlerisch forschenden Sicht lassen sich verschiedene Fragestellungen untersuchen, sobald der künstlerische Prozess oder das ästhetisch erfahrbare Werk in den Blick gelangen. Im vorliegenden Sammelband widmen sich die Aufsätze aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven unter vier Schwerpunkten der Teilnehmenden Beobachtung in den künstlerischen Therapien: als künstlerisch-therapeutische Haltung, als Dokumentationsformat und Forschungsinstrument, als Beschreibung der künstlerisch-therapeutischen Beziehungsgestaltung und schließlich als Möglichkeit der künstlerisch-ästhetischen Reflexion.

Mit Beiträgen von Rosemarie Tüpker, Marianne Eberhard-Kaechele, Sandra Adiarte, Johannes Junker, Simone Klees, Katharina Nowack, Anne Wirth, Karin Dannecker, Kerstin Hof, Peer de Smit, Lucia Rainer und Gabriele Schmid.

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160 Zettabytes - Veränderungen in Zeiten der Digitalisierung

Dold, Susanne

In der Reihe: Schriften zur kunstorientierten Praxis aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg

HPB University Press 2019
ISBN: 9783748568902

Zusammenfassung

Dieses Buch untersucht Hemmnisse, Ängste und radikale Handlungsstrategien, die in Unternehmen im Zusammenhang mit der Digitalisierung auftreten. In Interviews mit Großkonzernen, Unternehmensberatungen und Coaches werden die größten Lähmungen und Widerstände sichtbar. Teamprozesse mit einer Apotheke, einem Finanzinstitut und einer Workshopreihe mit dem Muthesius Transferpark in Kiel ergänzen das Bild. Um die Komplexität der Digitalisierung erlebbar zu machen, wurde ein spezieller Kunst-Workshop mit 100 verschiedenen Materialien zu 1000 Einheiten konzipiert. Das Ergebnis zeigt, dass der Kunst-Raum und das Teamwork, Ängste als konstruktiven Faktor von Veränderungsprozessen transformieren können.

Zwar existieren erste Studienergebnisse zum Einsatz künstlerischer Interventionen in Unternehmen, jedoch werden diese in vielen Firmen nicht eingesetzt. Die Publikation schlägt eine Brücke zu den Herausforderungen von Unternehmen und zeigt konkrete Handlungsempfehlungen für die Integration von künstlerischen Interventionen in Veränderungsprozesse auf. 

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The Art(therap)ist is Present

Revers, Judith

In der Reihe: Schriften zur kunstorientierten Praxis aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg

HPB University Press 2019
ISBN: 9783748518082

Zusammenfassung

This study investigates which aspects of Marina Abramović’s performance The Artist Is Present (2010) and the Japanese contemporary art form butoh foster—as well as support—emotionally driven, creative impulse recognition. It hypothesises that aesthetic restraint in combination with embodied creative experience can provide a safe framework for the exploration and development of emotional resilience. 

Empirically this study is based on personal artistic exploration in the field of butoh and performance art, as well as expert talks with butoh artists Vangeline and Yumiko Yoshioka.

Its theoretical framework draws from the findings of embodiment, the theory of resonance as proposed by Hartmut Rosa and the concept of aesthetic awareness described by Martin Seel. It also incorporates ideas of the unconscious, focussing on early neurological considerations of Sigmund Freud as well as systemic reconsiderations by Peter Fuchs. Finally this study includes theories by neuropsychoanalist Mark Solms, as well as neuroscientists Heather A. Berlin and Lisa Feldmann Barrett. Barrett’s theory of constructed emotions is being highlighted and linked to butoh practice and the Abramović Method.

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Lauter Mut – Welche Rolle hat das Zuhören beim kreativen Schreiben in der Gruppe?

Miriam Sellinger: Lauter Mut

Miriam Sellinger

In der Reihe: Schriften zur kunstorientierten Praxis aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg

HPB University Press 2018
ISBN:9783748508120

Zusammenfassung
Diese wissenschaftliche Arbeit behandelt das Zuhören im Kontext des kreativen Schreibens in der Gruppe. Sie erforscht die Bedingungen, die ein offenes Hören ermöglichen. Wie kann ein Raum für Resonanz geschaffen werden und welche Rolle spielt diese Resonanz im künstlerischen Prozess? Welche Rolle spielt Mut beim künstlerischen Arbeiten und in der Kommunikation in der Schreibgruppe? Und was hat Mut mit der Fähigkeit und Kompetenz hören zu können zu tun?

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Die Bearbeitung traumatischer Erfahrungen in der Kunsttherapie

Patricia Sholl: Die Bearbeitung traumatischer Erfahrungen in der Kunsttherapie

Patricia Sholl

In der Reihe: Schriften zur kunstorientierten Praxis aus dem Department Kunst, Gesellschaft und Gesundheit der MSH Medical School Hamburg

HPB University Press 2018
ISBN:9783746776194

Zusammenfassung
Wir sind alle eine Gestalt aus einem noch zu schreibenden Roman, so wie unsere IdenJtät als Individuum in der permanenten Beziehung mit dem und/oder zum Anderen entsteht. Das ICH, das in unserer Wahrnehmung (als auch in der Wahrnehmung des Anderen) wurzelt, ist an der Grenze zwischen dem Innen und dem Außen angesiedelt.

Wie ein kleines Kind, das im Spiegelbild seinen eigenen Körper als eine ganzheitliche Einheit und Gestalt entdeckt und mit der es sich idenJfiziert, vergessen wir oI, dass wir nicht wirklich uns im Spiegel (letztlich in den Augen der Anderen) sehen, sondern eben nur unser Bild: eine Gestalt, die sich in einem Ort außerhalb unserer selbst befindet: im Spiegel. Trotzdem ermöglicht dieses Bild im Spiegel die Wahrnehmung eines ICH : das sich gerade aus der Spaltung zwischen einem Ich und dem Anderen entwickelt und als der unmibelbare Anblick des Ichs als ein anderes im Spiegel ist.

Diese Masterarbeit berichtet über den Ausbildungsprozess einer beruflichen IdenJtät als KunsbherapeuJn, über die Trauma-Aufarbeitung und Selbstentwicklung von Klienten anhand zweier Beispiele kunsbherapeuJscher Behandlung von Kindern, und sie setzt sich mit der Frage auseinander, ob traumaJsche Erfahrungen überhaupt durch Phantasie, gestalterische Mibel und Spiel angemessen bewälJgen werden können.

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Resonanz auf Abruf?

Lotta Siebert

Resonanz auf Abruf? Beziehungsqualitäten im Zeitalter unbegrenzter Möglichkeiten.

HPB University Press 2018

ISBN 978-3-7450-7587-8

Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit stellt sich die Frage, ob die mit der modernen Gesellschaft einhergehende Flut an Möglichkeiten Auswirkungen auf die Beziehungsqualitäten des Menschen hat. Sie untersucht, wie es einem Menschen ergeht, der maßgeblich erwartet beinah alle Bedürfnisse jederzeit befriedigt zu bekommen. Mit kritischem Blick hinterfragt die Autorin, ob die derzeitige Tendenz der permanenten Verfüg- und Erreichbarkeit tatsächlich zu einer Steigerung der Lebensqualität des Menschen führt. Hierfür zitiert sie verschiedene Stimmen, die in Konzepten von Freiheit nicht nur ein Potenzial zur individuellen Entfaltung sehen, sondern in seiner uferlosen Zugänglichkeit auch eine Gefahr von Entfremdung ausmachen. Anhand einer Gegenüberstellung der Theorien des Soziologen Hartmut Rosa und des Philosophen Byung Chul-Han erarbeitet die Autorin Lösungsvorschläge und Strategien – trotz der inflationären Ablenkungsmöglichkeiten des gegenwärtigen Zeitgeschehens – um resonanzfähig zu bleiben und sich selbstwirksam auf die eigene Umwelt beziehen zu können.

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Künstlerische Intervention im Unternehmen

Lea Lindmeier  Künstlerische Intervention für Unternehmen

Lea Lindmeier

Künstlerische Intervention im Unternehmen

HPB University Press 2017

ISBN 978-3-7450-4581-9

Zusammenfassung

Mit der vorliegenden Arbeit stellen wir eine weitere Abschlussarbeit aus dem Studiengang „Expressive Arts in Social Transformation“ (EAST) vor, die intermediale künstlerische Praxis auf das Praxisfeld der Unternehmens- undFührungskultur überträgt. Wie können künstlerische Interventionen im Wirtschatskontext angesetzt werden? Welchen Prämissen muss künstlerisches Handeln in Unternehmen folgen, damit kreatives und innovatives Denken gefördert werden und damit zukunPsfähiges Handeln entwickelt werden kann?

In insgesamt sechs Interviews mit Geschätssführern und Künstlern sowie durch eigene künstlerische Aktionen gewonnene Erkenntnisse thematisiert die vorliegende Arbeit ausführlich die Randbedingungen einer kunstanalogen Arbeit im Unternehmenskontext. Eine Sammlung von Handlungsoptionen für Phasen des künstlerischen Schaffens gibt Anhaltspunkte, wie in der künstlerischen Arbeit möglicherweise Kompetenzen entwickelt werden können, die einen förderlichen Einfluss auf Entscheidungssituationen und Innovationsprozesse haben können.

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Social Artrepreneurship

Social Artrepreneurship

Narges Shafeghati

Social Artrepreneurship - Parameters for Conceptualizing and Realizing a Sustainable Arts Education Organization

HPB University Press 2017

ISBN 978-3-7450-4518-5

Zusammenfassung

This text introduces the term "Social Artrepreneurship" in the context of artistic venture creation and management in the social sector. It introduces educational methods of the Expressive Arts approach in applied artistic social work, and compares these methods with present-day research about entrepreneurship education in arts education programs. Utilizing a case study of an individually developed Social Artreprise concept, the text explores possibilities for working with the Expressive Arts in an entrepreneurial frame. The aim is to gain a deeper understanding of how to further conceptualize and develop Social Artrepreneurship. To achieve this goal, the author conducted an interview regarding the concept with successful artist and artistic social entrepreneur Aaron Shneyer. Conjoining the results from various sources involving theory, vision, and practice, this work reveals a helpful set of guidelines for the process of future venture creations incorporating the Expressive Arts.

Narges Shafeghati is a poet, pluralist and dreamer. Her quest to put her gifts in service of humanity keeps washing her to the beginnings of childhood and youth as the source of goodness and to education as the fertile soil for beauty. The same search brought her to the Elbe banks, where she found herself washed to the gates of the MSH Medical School Hamburg to study Expressive Arts in Social Transformation. Following her call, she has been active in interreligious and intercultural understanding, exchange and solidarity work in Germany, the Near East, and recently the United States. There she is currently working on a pluralistic children-parents book and planning to set sail again towards Hamburg.

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Video Art for Adolescents and Young Adults in Psycho-Oncology

Video Art for Adolescents and Young Adults in Psycho-Oncology

Regine Gillmann

Video Art for Adolescents and Young Adults in Psycho-Oncology - An Exploratory Research

HPB University Press 2017

ISBN 978-3-7450-9356-8

Zusammenfassung

This qualitative research study explores the experiences of engaging with video diary and video art as means for creative expression, with the aim to investigate if these digital methods could be considered as possible tools to be implemented in art therapy for adolescents and young adults (AYA) within the context of psycho-oncology.

Theoretical data was collected through literature research to provide a foundational overview of the various areas of art therapy, digital art therapy, and psycho-oncology. Empirical data collection and analysis involved investigating the video diaries made by three AYA living with cancer, with the focus on behaviour and interaction with the digital tools, as well as on the styles and methods of video making. In addition, a self-inquiry and exploration by the researcher about the experiences of interacting with video diary- and video-art making was undertaken.

The results indicated that video diary-, and video art-making increased self-awareness and facilitated active engagement, enhancing confident behaviours and a sense of mastery, assisting more effective coping strategies. Furthermore, the findings showed that video diary making functioned mainly as a narrative form of expression, and video art making focused on emotional exploration using aspects of intermedial art expression. This explorative study yields information for further investigation and research on the implementation of video-making as possible therapeutic method within the context of art therapy.

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Wie entsteht Poesie?

Wie entsteht Poesie?

Cosima Stermann

Wie entsteht Poesie? - Intermedialität am Beispiel der Dinglyrik Rainer Maria Rilkes.

HPB University Press 2017

ISBN 978-3-7450-5199-5

Zusammenfassung

Mit der vorliegenden Arbeit stellen wir eine weitere Abschlussarbeit aus dem Studiengang „Expressive Arts in Social TransformaIon“ (EAST) vor, die sich ein zentrales Profilmerkmal des Studiengangs zum Gegenstand macht: Die intermediale künstlerische Praxis.

Wie entsteht Poesie? Auf welche Weise vermischen und/ oder befruchten sich die verschiedenen Künste in den Neuen Gedichten Rainer Maria Rilkes? Das Dichterische bzw. das sprachliche Idiom des PoeIschen wird am Beispiel der Neuen Gedichte „Abendmahl“, „Der Ölbaum-Garten“ und „Magnificat“ von Rainer Maria Rilke, auch unter dem Namen Dinggedichte bekannt, unter intermedialen, d.h. bildnerischen, musikalischen und performaIven Gesichtspunkten untersucht.

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Kunst an der Schwelle

Kunst an der Schwelle

Sabine Rave

Kunst an der Schwelle - Künstlerische Begleitung in Übergangs- und Schwellensituationen

HPB University Press 2017

ISBN 978-3-7418-9943-0

Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem Thema, das das Studium „Expressive Arts in Social Transformation“ (EAST) und die damit verbundene Praxis wie ein roter Faden durchzieht: Kunst an der Schwelle. Schwellensituationen, so wird in der Arbeit von Sabine Rave exemplarisch dargelegt, sind das Nadelöhr, durch das Entwicklungs- und Veränderungsprozesse gehen, wenn sie von Altem Abschied nehmen und Neues in die Welt lassen. Wir erleben das als Erschüberung, als Krise oder Verunsicherung, die in der künstlerischen Praxis ein Ausgangspunkt sind, um zu neuen Ufern zu gelangen.

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Komplementäre künstlerische Strategien

Komplementäre künstlerische Strategien

Mirjam Strunk, Sandra Freygarten

Komplementäre künstlerische Strategien - Ein Handbuch für Künstlerinnen, Berater und Multiplikatoren in Veränderungs- und Bildungsprozessen.

HPB University Press 2017

ISBN 978-3-7450-6928-0

Zusammenfassung

In Zeiten von kreativen Beratungspraktiken, künstlerischen Interventionen in Unternehmen, Design- und Visual Thinking in Managementprozessen, sowie Artistic Research Projekten an Hochschulen suchen Verantwortliche nach neuen Formaten, die Lösungsstrategien in Entwicklungs-, Veränderungs- und Bildungsprozessen in Wirtschaft und Wissenschaft generieren und eine Alternative zu standardisierten und berechenbaren Verfahrensweisen bilden. Statt einer neue Methode oder Theorie, zeigt dieses Buch ein Spektrum konkreter Vorgehensweisen für Beraterinnen und Coaches, Pädagoginnen und Multiplikatoren, Führungskräfte und Künstler. Ein Buch der Praxis, das seinen Lesern eine „Handlungs-Sammlung“ bietet, aus der komplementäre künstlerische Strategien individuell zu wählen, frei zu kombinieren und anliegenspezifisch in außerkünstlerische Felder zu transferieren sind. Darüber hinaus stellt diese Veröffentlichung Kernfragen für die Konzeption, Gestaltung und Reflexion künstlerischer Prozessbegleitungen und kunstanaloger Beratungssettings zur Verfügung.

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Transformation - Künstlerische Arbeit in Veränderungsprozesse

Transformation - Künstlerische Arbeit in Veränderungsprozessen

Grundlagen und Konzepte
Hannes Jahn / Peter Sinapius

Erscheint 2016
180 Seiten

In der Reihe:
Transformation / Band 1
Herausgegeben von Hannes Jahn
HPB University Press

Der Sammelband vereinigt Aufsätze zur künstlerischen Arbeit in sozialen, individuell-gesundheitlichen und organisationalen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. Er bezieht sich dabei sowohl auf die aktuelle Theoriebildung in künstlerisch-wissenschaftlichen Disziplinen, als auch auf systemisch begründete Konzepte einer künstlerischen Praxis.
Die wissenschaftliche Fundierung einer künstlerischen Veränderungsarbeit, bei der performative und handlungsorientierte Aspekte im Vordergrund stehen, ist der jüngeren Theoriebildung in den Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaften zu verdanken. Aus dieser Perspektive sollen mit dem hier vorliegenden Buch erstmals die Eckpunkte einer künstlerischen Arbeit in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen theoretisch systematisiert und auf unterschiedliche Praxisfelder bezogen werden.

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Transformation - Kunstvermittlung für Menschen mit Demenz

Transformation - Kunstvermittlung für Menschen mit Demenz

Kernpunkte einer Didaktik
Michael Ganß / Sybille Kastner / Peter Sinapius

2016
192 Seiten

In der Reihe:
Transformation / Band 2
Herausgegeben von Hannes Jahn
HPB University Press

Mit dem vorliegenden Band wird ein bereits an zahlreichen Museen erprobtes Modell für eine sinnesorientierte Kunstvermittlungspraxis für Menschen mit Demenz vorgestellt. Es ist Ergebnis einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie zur Frage, wie die Kunstvermittlung im Museum Menschen mit Demenz individuelle und kollektive Erfahrungen ermöglichen kann, die an ihren spezifischen Potentialen anknüpfen. Ziel ist es, die kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe alterserkrankter Menschen zu fördern und zur Verbesserung ihrer Lebensqualität, Handlungskompetenz und sozialen Integration und damit zur Vermeidung drohender Isolation und Vereinsamung beizutragen. Das Museum ist als sozialer und kultureller Erfahrungsraum für Menschen mit demenziellen Veränderungen besonders gut geeignet, da die ästhetischen Qualitäten von Kunst sich nicht in erster Linie kognitiv und sprachlich vermitteln, sondern vor allem über das sinnliche und emotionale Erleben.

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Wissenschaftliche Grundlagen der Künstlerischen Therapien

Harald Gruber, Gabriele Schmid, Peter Sinapius und Rosemarie Tüpker

Die Publikationsreihe "Wissenschaftliche Grundlagen der Künstlerischen Therapien" ist ein Forum für den wissenschaftlichen Dialog über zentrale Themen und Begriffe der therapeutischen Praxis mit dem Ziel einer den vielfältigen kunsttherapeutischen Ansätzen und den damit verbundenen heterogenen Begriffsbildungen übergeordneten Theoriebildung.

Die einzelnen Bände der Publikationsreihe sind jeweils auf einen thematischen Schwerpunkt ausgerichtet. Mit der Zusammenführung von Sichtweisen und Konzepten aus der Kunsttherapie und ihren Bezugswissenschaften sollen die einzelnen Bände dazu beitragen für das mehrdimensionale und komplexe Geschehen in den Künstlerischen Therapien eigene, fachspezifische Darstellungsformen und Begründungen zu entwickeln und dafür eine gemeinsame Sprache zu finden.

Bisher erschienene Bände der Buchreihe

Grundlagen, Modelle und Beispiele kunsttherapeutischer Dokumentation

Grundlagen, Modelle und Beispiele kunsttherapeutischer Dokumentation

Band 1: Sinapius, P., Ganß, M.
(2007): Grundlagen, Modelle und Beispiele kunsttherapeutischer Dokumentation.
Frankfurt am Main: Verlag Peter Lang

 

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„Ich seh dich so gern sprechen“ – Sprache im Bezugsfeld von Praxis und Dokumentation künstlerischer Therapien

Ich seh Dich so gern sprechen

Band 2: Ganß, M., Sinapius, P., de Smit, P.
(2008): „Ich seh dich so gern sprechen“ – Sprache im Bezugsfeld von Praxis und Dokumentation künstlerischer Therapien.
Frankfurt am Main: Verlag Peter Lang

 

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Bildtheorie und Bildpraxis der Kunsttherapie

Bildtheorie und Bildpraxis in der Kunsttherapie

Band 3: Sinapius, P., Wendlandt-Baumeister, M., Niemann, A., Bolle, R.
(2010): Bildtheorie und Bildpraxis der Kunsttherapie.
Frankfurt am Main: Verlag Peter Lang

 

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Das Dritte in Kunst und Therapie

Das Dritte in Kunst und Therapie

Band 4: Sinapius, P., Niemann, A.
(2011): Das Dritte in Kunst und Therapie.
Frankfurt am Main: Verlag Peter Lang

 

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Artistic Research in Applied Art

Artistic Research in Applied Art

Spezifisches und Unspezifisches in den Künstlerischen Therapien

Spezifisches und Unspezifisches in den Künstlerischen Therapien

Intermedialität und Performativität in den Künstlerischen Therapien